5 super einfache Tipps, wie Du das Bienensterben verhindern kannst

Einstein soll einmal gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“ (Zitat Albert Einstein, 1949). Und wenn Albert Einstein da nicht recht hat, wer hat es dann?


Die Bienen haben eine immense Bedeutung für das gesamte Ökosystem. Nicht umsonst wird in diesen Tagen an vielen Orten auf das akute Bienensterben aufmerksam gemacht. Die unscheinbaren Tierchen sind fleißige Arbeiter: Fast 80% der Wild- und Nutzpflanzen Pflanzen werden von der Westlichen Honigbiene bestäubt. Damit ist sie unersetzlich für die Natur und somit auch unersetzlich für uns Menschen. Stell’ dir doch mal vor, 80% aller Pflanzen wären aus unserer Landschaft ausradiert. Gähnende Leere…

Doch hier folgen 5 ganz einfache Tipps, wie du dazu beitragen kannst, dass sich etwas ändert!

1. Bienen bestäuben Blüten. Was brauchen sie also? Richtig, eine bienenfreundliche Wiese. Säe Wildblumen in deinen Garten oder in einen Balkonkasten – schon hast du den Bienen etwas Gutes getan und selbst ein hübsches Fleckchen Natur in deiner Nähe.

Oder isst du gerne knackige Äpfel vom eigenen und anderes ungespritztes Obst? Auch ein blühender Obstbaum bietet im Frühling eine gute Anflugstelle für Bienen.

2. „Warum in der Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ In der regionalen, ökologischen Landwirtschaft werden weniger oder gar keine bienenschädlichen Pestizide verwendet (anders als in den Großbetrieben mit riesigen Monokulturen). Kauf’ doch möglichst viele Lebensmittel auf dem Bauernmarkt im nächsten Dorf und schnupper’ dort gleichzeitig gute Landluft.

3. Jeder hat gerne ein Zuhause. Die Bienchen auch, und sie sind dabei genügsam. Wenn du ihnen die 5-Sterne-Version anbieten möchtest, dann besorg’ dir ein Bienen- oder Insektenhotel. Oder werde selbst handwerklich tätig. Im Internet gibt es dazu zahlreiche Bauanleitungen und Tipps.

4. Trockener Sommer? Oh ja, den haben wir! Hätte ich selbst gar nicht gedacht, aber den Bienen ist sogar schon mit einer Bienentränke geholfen. Dazu kann eine alte Schale mit etwas Wasser gefüllt im Garten aufgestellt werden. Vielleicht sogar neben deine Blumenwiese oder das Bienenhotel.

5. Die Bienen leiden auch in heimischen Gärten unter künstlichen Pflanzenschutzmitteln und Dünger. Wenn dich das nächste Mal Blattlaus, Unkraut & Co stören, dann greife nicht direkt zum Unkraut- und Schädlingsvernichter in der Sprühdose. Besser sind natürliche und mechanische Maßnahmen. Handschuhe an und das Problem selbst an der Wurzel packen!


Viel Spaß beim Aktiv-Werden!

PS.: Uns von Schreibgefühl hat die ganze Bienengeschichte zu einem neuen Produkt inspiriert. Vielleicht erinnert es uns demnächst auch an unserem Schreibtisch an die Bienchen.


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